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Last update: 9.4.2018 8:50 CET

With Carrot you have Expressiveness


Carrot gives you systematic expressiveness in the form of diversity, modularity, and individuality. Technically the expressiveness relies on controlled monadic growth. Global variables, file descriptors or object oriented methods and attributes are the most common monads in mainstream computer programs. But they're considered wild. Carrot provides a systematic approach to control their cultivation through providers. It leads to an extended understanding of Object Orientation, among other things. The practical value are innovative applications like the Mica Environment.

Right now only an implementation in Perl 5 is available. Actually Carrot uses a subset of Perl 5. Code and documentation are plain English and should be straighforward to read. Continue with Carrot for Perl...

Little of the carrot root is visible in the photo on the left. The root grows below the surface. That's also true for the Perl implementation of Carrot. A lot of useful constructs work below the surface. However, the constructs are configurable and consistent. "Uh, you mean it's un-perlish?" ;)


Notwendigkeit einer Digitalisierungssteuer?


Die verwirklichten Utopien der letzten 200 Jahre waren allesamt grausame Menschenexperimente mit niederschmetternden Ausgang. Anführer, die sich mit der Utopie politisch ganz nach oben spülten, profitierten. Meist sehr wenige. Den Rest der Menschen musste man stets einsperren, damit er vor der für die breite Masse feindlichen Utopie nicht weglief.

Deswegen werde ich sehr vorsichtig, wenn jemand mit einer neuen Utopie kommt. Schließlich geht es meist um die radikale Abschaffung erfolgreicher Prinzipien wie Kapitalismus, Fortschritt, Wettbewerb, Wissenschaft usw. Utopien entspringen der Lust am Abgrund zu balancieren. Hier der feste Fels, der trägt, dort das Unbekannte. Vielleicht doch nicht so tief und dort liegt das Paradies?

Aktuelle Utopie ist das bedingungsloses Grundeinkommen. Begründet wird es mit der Digitalisierung der Welt, wodurch immer weniger Lohnarbeit verfügbar sei. Es müsste mit einer Steuer finanziert werden. Da die Digitalisierung das Problem ist, muss sie besteuert werden. Erfolgreiche Beispiele dieser Logik sind die Tabaksteuer, Alkohlsteuer, Mineralölsteuer, usw. Lohn- oder Gewerbesteuern sind kein wirkliches Gegenbeispiel, da auch diese gesellschaftliche Kosten decken, die durch Bereitstellung oder Verrichtung von Arbeit entsteht.

Der unbestreitbare Vorteil der Digitalsteuer ist, dass Sie die Diskussion auf auf eine politisch relevante Formel bringt. Wer keine Digitalsteuer will, will auch kein bedingungsloses Grundeinkommen. Eine unbequeme Logik. Weil ziemlich klar ist, dass niemand eine Digitalsteuer will, wäre das bedingungslose Grundeinkommen damit tot.

Es erklärt auch, warum statt dessen eine CO2-Steuer gefordert wird. Deren Einnahmen ja eigentlich zur Bekämpfung der globalen Klimaerwärmung eingesetzt werden müssten. Eine Utopie, die durch Zweckentfremdung von Steuern entsteht, ist ziemlich verdächtig nur Einzelnen zu nutzen.

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